Gesunder Start in den Frühling

Kleiner Bach

Steigende Temperaturen und dahin schmelzender Schnee bedeuten besonders eines: runter vom heimischen Sofa und raus in die Natur. Allerdings sollten sich Bewegungslustige nach der langen Winterpause gut vorbereiten, damit keine Verletzungen auftreten.

Den Körper langsam an den Sport gewöhnen

Wenn die Skala auf dem Thermometer wieder den zweistelligen Bereich erreicht und sich die Sonne jeden Tag stärker durch das Wolkendickicht kämpft, dann hält es kaum mehr jemanden in den eigenen vier Wänden. Jetzt möchte das nachgeholt werden, auf was so viele Wochen lang verzichtet werden musste. Gerade Sportbegeisterte sollten es jetzt allerdings lieber moderat angehen lassen, damit unliebsame Überraschungen vermieden werden können und gesund und fit in die neue Saison gestartet werden kann. Denn wer jetzt überstürzt ins Training startet, der riskiert damit ein Überlastungs- und somit Verletzungsrisiko des eigenen Körpers. Denn die Muskeln müssen nach den Wochen der Zwangspause im Winter erst einmal wieder an Bewegung gewöhnt werden, da sie sonst sehr gereizt auf Überbeanspruchung reagieren können.

So gelingt der Trainingsstart

  • Moderater Trainingsbeginn: Nach der Winterpause sollte das Training langsam gesteigert werden. Wer meint, dass er in kürzester Zeit sofort 100% erreichen kann, der brennt schnell aus oder zieht sich schmerzhafte Verletzungen zu. Daher sollten sich realistische Ziele gesteckt und beispielsweise drei Trainingseinheiten pro Woche mit circa einer Stunde Dauer eingeplant werden. Somit hat der Körper jeweils immer eine Erholungsphase dazwischen.
  • Aufwärmen und Dehnen: Um Verletzungen vorzubeugen, sollte das Training mit einer langsamen Aufwärmrunde starten oder das Herz-Kreislaufsystem mit kleinen Aufwärmübungen aktiviert werden. Nach dem Training wird die Regeneration der beanspruchten Muskulatur durch sanfte Dehnübungen unterstützt. So wird Muskelkater und Verletzungen vorgebeugt.
  • Zwiebelschalenprinzip: Für Outdoor-Sportler wird das Zwiebelschalenprinzip empfohlen. Mehrere Schichten atmungsaktive Funktionskleidung können je nach Bedarf angepasst werden. So bleibt man witterungsunabhängig und beugt der Erkältungsgefahr bei wechselnden Temperaturen. optimal vor. Bei Aktivitäten im freien gilt: Beim Verlassen des Hauses sollte der Körper noch leicht frösteln. Denn bei körperlicher Bewegung wird der Körper schnell warm und so wird vermieden, dass der Körper durch zu warme Kleidung zu schnell ermüdet.
  • Gesundheits-Check: Vor dem Start in die neue Sportsaison rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention allen Sportlern über 35 zu einem Gesundheits-Check. Damit werden schwerwiegende Gesundheitsrisiken, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gezielt ausgeschlossen.

Bild: Image via Wikimedia Commons – Hyner Run by Ruhrfisch (I took it myself) Bestimmte Rechte vorbehalten